Sommerakademie 2027 DAAD
Im Rahmen unserer Sommerakademie bieten wir zwei Intensivdeutschkurse.
Zwei vierwöchige Deutschkurse mit jeweils 20 Unterrichtstagen und 100 Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreichem Abschlusstest erhältst du eine Teilnahmebescheinigung, die den Kursinhalt und das erreichte Sprachniveau bestätigt.
Du kannst dich zwischen den Sprachniveaus B2 und C1 entscheiden.
Zur Bewerbung auf ein DAAD Stipendium für diesen Kurs, wendest du dich bitte direkt an den DAAD.
B2: Sommersprachkurs an der Elbe
Beginn: 20.06.2027
Ende: 17.07.2027
Du willst erste Einblicke in das Deutsch der Deutschen bekommen und endlich flüssig kommunizieren sowie unangenehme sprachliche Fehler vermeiden und ganz nebenbei noch Grammatik lernen.
Neben Besuchen an der örtliche Otto-von-Guericke-Universität kannst du im Freizeitprogramm die Natur entlang des größten Flusses Ostdeutschland erkunden, die Stadt des Vakuums kennenlernen und deutsche Lebensart genießen.
Schau dir weiter unten den Erfahrungsbericht von Asfahan aus Ägypten an.
C1: Uni-Deutsch in der Otto-Stadt
Beginn: 18.07.2027
Ende: 14.08.2027
Du willst Deutsch auf Universitätsniveau beherrschen, mit den Feinheiten des akademischen Schreibens, den Tricks, wie man versteht, was die Professoren wirklich meinen und der Fähigkeit, sich wissenschaftlich professionell auszudrücken.
Im Kurs mit inbegriffen sind Besuche an der lokalen Otto-von-Guericke-Universität. Im Freizeitprogramm kannst du in die abwechslungsreiche Geschichte der Otto-Stadt eintauchen, mit der Sommerrodelbahn einen Berg hinunterhotten und eigene Experimente im Jahrtausendturm durchführen.
Schau dir weiter unten den Erfahrungsbericht von Mykyta aus der Ukraine an.
Organisatorisches vor der Einreise
Vor der Einreise nach Deutschland gibt es einige Dinge zu beachten. Bitte informiert euch dazu in den Unterlagen des DAAD.
Folgede Informationen haben wir für euch zusammengestellt:
Die Deutschkurse in der Sommerakademie (Summer School) richten sich an internationale Studierende ab 18 Jahren. Für die Teilnahme an den Kursen müssen sie entweder Deutschsprachkurse auf Niveau B1 bzw. B2 besucht haben.
Die Lehrenden sind alle sehr gut ausgebildete Sprachlehrkräfte mit langjähriger Erfahrung, die bei uns im Studienkolleg internationale Studienbewerber auf ein Studium in Deutschland vorbereiten.
In persönlich Absprache klären wir deinen Ankunftstag. Die Unterkunft steht dir in der Regel ab 16 Uhr zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, dass wir dich vom Magdeburger Hauptbahnhof abholen und in die Unterkunft begleiten.
Unterbringung
Unsere Unterkünfte sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. In der näheren Umgebung gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten.
Für deine Unterbringung in einer Mädchen- oder Jungen-WG sorgen wir. Jede/r bekommt ein Einzelzimmer. Die Wohnungen sind möbliert eingerichtet mit:
- voll ausgestatteter Küche (Herd, Kühlschrank, Geschirrspüler und vieles mehr)
- Bad (mit Dusche, WC und Waschmaschine)
- Bett mit Bettwäsche, Kleiderschrank, TV Gerät, Tische und Stühle sowie Kühlschrank in jedem Zimmer
- WLAN in der gesamten Wohnung
Ihr erhaltet ein Starterset mit Putzmitteln und Reinigungsmaterialien. Handtücher müssen selbst mitgebracht werden.
Bist du bereit für deinen Aufenthalt in Magdeburg oder wie man hier sagt „Machteburch“? Als zweitgrünste Großstadt Deutschlands und Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts bietet Magdeburg nicht nur eine idyllische Kulisse, sondern ist auch ein lebendiges Wirtschafts-, Forschungs- und Logistikzentrum. Hier zieht es viele Menschen aus aller Welt und Studierende her – sie alle genießen die lebenswerte Umgebung, die Kultur und die Freizeit in den Elbauen oder an der Elbuferpromenade.
Unser Standort befindet sich zentrumsnah und in der Nähe des Hauptbahnhofes. Vom Bahnhof sind es nur 7 Gehminuten bis zu uns.
Unterricht
In modern ausgestatteten Unterrichtsräumen findet der Unterricht täglich von Montag bis Freitag statt. Im Anschluss ergänzen Hausaufgaben oder Workshops das Erlernte.
Folgende Themen werden in den 4 Wochen behandelt:
In der ersten Woche setzen sich die Teilnehmenden mit Emotionen, Tabuthemen und kulturellen Perspektiven auseinander. Sie lernen, Gefühle und sensible Themen differenziert auszudrücken, wissenschaftliche Texte zu analysieren und unterschiedliche Positionen zu reflektieren. Außerdem diskutieren sie Chancen und Risiken von KI im Studium, erproben KI-gestützte Lernstrategien und bewerten KI-generierte Texte kritisch.
In der zweiten Woche steht die Frage im Mittelpunkt, wie Sprache unsere Wahrnehmung gesellschaftlicher Themen beeinflusst. Am Beispiel von Klimawandel, Klimakrise und nachhaltiger Ernährung vergleichen die Teilnehmenden unterschiedliche Darstellungen in Medien, Politik und Aktivismus. Im Projekt „Sprache im öffentlichen Raum“ beobachten und analysieren sie Sprache in ihrer Umgebung und setzen ihre Ergebnisse mit aktuellen öffentlichen und medialen Diskursen in Beziehung. Auch der reflektierte Einsatz von KI spielt eine Rolle.
In dieser Woche entdecken die Teilnehmenden Literatur und Kultur in Magdeburg und beschäftigen sich mit Kinderliteratur aus unterschiedlichen kulturellen Perspektiven. Sie tauschen eigene Leseerfahrungen aus, stellen ein Kinderbuch aus ihrem Heimatland vor und betrachten Kinderliteratur aus literaturwissenschaftlicher Sicht. Gleichzeitig lernen sie Berufsfelder und Karrierewege für Germanist*innen kennen, analysieren reale Stellenanzeigen und reflektieren ihre eigenen Kompetenzen, Berufswünsche und Zukunftsperspektiven.
In der letzten Woche erkunden die Teilnehmenden Sprachlandschaften als Ausdruck von Kultur, Identität und Alltag. Sie entdecken Redewendungen und Phraseologismen des Deutschen, erschließen ihre Bedeutung im Kontext und vergleichen sie mit sprachlichen Besonderheiten und Ausdrucksweisen aus ihren Herkunftsländern. Dabei werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und kulturelle Prägungen von Sprache sichtbar.
In einer abschließenden Schreibwerkstatt halten die Teilnehmenden ihre sprachlichen und kulturellen Entdeckungen fest und gestalten beispielsweise einen Zeitungsartikel oder einen Social-Media-Beitrag über ihre Erfahrungen im interkulturellen Austausch.
Freizeitaktivitäten
Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, welches wir euch als Empfehlung vorschlagen. Genaue Einzelheiten stehen erst vor dem Kursbeginn fest. Anbei seht ihr einige Vorschläge:
Der Park ist ein wunderschön angelegtes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Aktivitäten, die man dort machen kann und sogar Tieren. Es gibt:
- den Jahrtausendturm
- einen Kletterpark
- eine Sommerrodelbahn und den Rutschenturm
- das Schmetterlingshaus
- ein Damwildgehege und ein Streichelgehege
Diverse Ausstellungen und musikalische Events ergänzen über das ganze Jahr das Programm.
Des weiteren stehen buchbare Grillplätze und zahlreiche Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Das ganze wird durch viele Blumen, Gartenkunst und weitere Sportangebote zu einem tollen Ort zum Entspannen.
Das Hundertwasserhaus in Magdeburg, auch bekannt als „Die Grüne Zitadelle von Magdeburg“, ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Architektur von Friedensreich Hundertwasser. Das Gebäude wurde im Jahr 2005 fertiggestellt und ist eines der letzten Projekte, an denen Hundertwasser vor seinem Tod beteiligt war.
Die Grüne Zitadelle zeichnet sich durch ihre unkonventionelle Architektur aus, die bunte Fassaden, unregelmäßige Formen und begrünte Dächer umfasst. Hundertwasser war bekannt für seine Ablehnung von geraden Linien und seine Vorliebe für organische Formen, was sich deutlich in diesem Gebäude widerspiegelt.
Innerhalb des Komplexes befinden sich Wohnungen, Geschäfte, ein Hotel sowie ein Theater. Die Grüne Zitadelle ist nicht nur ein Wohn- und Geschäftshaus, sondern auch eine Touristenattraktion und ein beliebter Ort für Architekturinteressierte.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der einzigartigen Architektur, sondern auch wegen der Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen, die Einblicke in die Philosophie und das Werk von Hundertwasser bieten.
Der Magdeburger Dom, offiziell als Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina bekannt, ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt und ein beeindruckendes Beispiel gotischer Architektur in Deutschland. Der Bau des Doms begann im Jahr 1209 und wurde 1520 abgeschlossen. Es ist der erste gotische Kathedralenbau auf deutschem Boden.
Der Dom ist bekannt für seine imposante Fassade und die beiden markanten Türme, die die Skyline von Magdeburg prägen. Im Inneren des Doms finden sich zahlreiche Kunstwerke, darunter mittelalterliche Skulpturen und Reliefs. Besonders bemerkenswert sind die Skulpturen der “Klugen und Törichten Jungfrauen” und das Grab von Kaiser Otto I., der hier begraben liegt.
Der Magdeburger Dom hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Er wurde im Dreißigjährigen Krieg beschädigt und im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen, jedoch immer wieder restauriert. Heute ist er ein aktives Gotteshaus und ein bedeutendes kulturelles und historisches Monument, das viele Besucher anzieht.
Ein Besuch im Dom bietet nicht nur die Möglichkeit, die Architektur und Kunstwerke zu bewundern, sondern auch die Geschichte der Stadt und des Heiligen Römischen Reiches zu erkunden.
Der Magdeburger Zoo, offiziell als Zoologischer Garten Magdeburg bekannt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Tierliebhaber. Er wurde 1950 eröffnet und erstreckt sich heute über eine Fläche von etwa 16 Hektar. Der Zoo beherbergt rund 1.300 Tiere aus etwa 210 verschiedenen Arten.
Eine der Hauptattraktionen des Zoos ist das Africambo-Areal, das eine beeindruckende Nachbildung der afrikanischen Savanne darstellt. Hier können Besucher Elefanten, Giraffen, Zebras und andere afrikanische Tiere in einem naturnah gestalteten Lebensraum beobachten.
Der Zoo engagiert sich stark in der Erhaltungszucht bedrohter Tierarten und nimmt an internationalen Zuchtprogrammen teil. Darüber hinaus bietet der Zoo verschiedene Bildungsprogramme und Führungen an, die Besuchern die Möglichkeit geben, mehr über die Tiere und ihre Lebensräume zu erfahren.
Ein weiteres Highlight ist der Streichelzoo, der vor allem für Kinder ein großer Anziehungspunkt ist. Hier können sie hautnahen Kontakt mit verschiedenen Haustieren erleben.
Der Magdeburger Zoo ist ganzjährig geöffnet und bietet saisonale Veranstaltungen und Sonderausstellungen, die den Besuch zusätzlich bereichern. Es ist ein Ort, der sowohl Bildung als auch Unterhaltung bietet und ein Muss für jeden Tierfreund ist.
Die Elbe ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas und fließt mitten durch Magdeburg. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stadtbild und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten und Erholung.
In Magdeburg ist die Elbe nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebter Ort für Spaziergänge, Radtouren und Bootsfahrten. Entlang der Elbe erstrecken sich malerische Uferpromenaden und Parks, die zum Verweilen einladen. Der Rotehornpark, eine große Parkanlage auf einer Elbinsel, ist besonders beliebt für Picknicks und Spaziergänge.
Die Elbe hat auch eine wichtige ökologische Funktion und ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Naturschutzgebiete entlang des Flusses bieten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung und zum Naturerleben.
Ein markantes Bauwerk an der Elbe in Magdeburg ist das Wasserstraßenkreuz, wo der Mittellandkanal die Elbe überquert. Diese ingenieurtechnische Meisterleistung kann bei Führungen besichtigt werden und ist ein Highlight für Technikinteressierte.
Erfahrungsberichte
Wir haben in diesem Jahr erstmalig zwei Sommersprachkurse durchgeführt. Hier teilen wir euch die Ergebnisse der Erfahrungen mit. Folgende Fragen haben wir unter anderem gestellt und diese Antworten haben wir erhalten.
Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit der Kommunikation und den Informationen vor Ihrer Reise?
Antwort: „Ich war mit den Informationen vor der Reise sehr zufrieden. Meine Fragen wurden immer schnell und ausführlich beantwortet. Auch bei Missverständnissen bezüglich der Unterkunft war das Team des Studienkollegs sehr verständnisvoll, hilfsbereit und kooperativ.“
Antwort: „Ich fand es sehr gut, dass Sie uns schon im April geschrieben haben. Es war nutzlich zu wissen, wo unsere Unterkunft liegt und danke für die Addresse. Ich war auch zufrieden, dass Sie uns vorgestellt haben, und geschrieben haben, wer unsere Ansprechpartner sein wäre. Es wäre vielleicht eine gute Idee, mit uns den Unterrichtsplan zu teilen, das heißt die Themen für die vier Wochen, per Email (vielleicht nicht im April, sondern im Mai/Juni, in spätere Kommunikation).“
Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit der Organisation und Durchführung des Sprachunterrichts?
Antwort: „Der Inhalt des Sprachkurses fand ich sehr interessant und es gab eine gute Auswahl von Themen, mit denen ich mich vorher nicht beschäftigt habe. Deshalb habe ich mich mit wiederholten Information nicht gelangweiligt. Obwohl Klima ein großes Thema ist, den Blickwinkel aus dem wir uns damit gearbeitet haben, war neu und spannend. Das Kinderliteraturthema fand ich auch sehr cool und anders als was ich schon an meiner Heimatuni gemacht habe. Die Redewendungen fand ich besonders hilfreich für mein Sprachlernen.“
Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit der Organisation der Exkursionen?
Antwort: „Sehr positiv! Eine gute Auswahl. Zeitplanung und Treffpunkte waren gut. Ein kleines Missverständnis mit dem Treffpunkt für den Unitag, aber das war schnell ausgelöst. Das Deutschland-Ticket war sehr effektiv, aber ein bisschen kompliziert mit meinem internationalen Bankkonto. Besonders für den Berlin Ausflug war es sehr klar und gut geplant in Bezug auf den Transport.“
Antwort: „Die Exkursionen haben mir viele Möglichkeiten gegeben, Deutsch praktisch anzuwenden. Besonders die Stadtführung und die Berlin-Exkursion waren hilfreich, weil wir dort Erklärungen auf Deutsch gehört und uns auch untereinander auf Deutsch ausgetauscht haben.“
Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit den angebotenen Freizeitmöglichkeiten während des Kurses?
Antwort: „Ich war mit den Freizeitmöglichkeiten sehr zufrieden. Für zukünftige Kurse könnten vielleicht noch weitere gemeinsame Ausflüge in nahegelegene Städte oder kulturell interessante Orte angeboten werden.“
Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit Ihrer Unterkunft?
Antwort: „Die Lage der Unterkunft war sehr gut. Sie war gut erreichbar und für mich sowohl in Bezug auf den Kursort als auch auf andere wichtige Einrichtungen sehr praktisch.“
Antwort: „Sehr gut! Die Straßenbahn war ganz in der Nähe und regelmäßig. In 20 Minuten konnten wir das Stadtzentrum erreichen, was sehr praktisch war.“
Abschlussbericht 2026 – B2: Sommersprachkurs an der Elbe von Asfahan aus Ägypten:
Vom 6. Juli bis zum 31. Juli 2026 hatte ich die Möglichkeit, am DAAD-Sprachkurs „B2: Sommersprachkurs an der Elbe“ am WBS STUDIENKOLLEG in Magdeburg teilzunehmen. Der Aufenthalt war für mich eine wertvolle und besondere Erfahrung. Der Sprachkurs hat mir geholfen, meine Deutschkenntnisse weiterzuentwickeln. Besonders beim Sprechen habe ich mehr Sicherheit gewonnen und auch mein Hörverstehen verbessert. Durch verschiedene Themen, Gruppenarbeiten und Diskussionen konnte ich Deutsch aktiv und praktisch anwenden. Auch außerhalb des Unterrichts hatte ich viele Möglichkeiten, Deutsch zu sprechen und meine Sprachkenntnisse im Alltag zu nutzen. Ein wichtiger Teil der Erfahrung war für mich der kulturelle Austausch. Ich konnte viel über die Kulturen und Traditionen meiner Kurskolleginnen und Kurskollegen aus verschiedenen Ländern erfahren und dadurch neue Perspektiven kennenlernen. Außerdem habe ich viele nette Menschen getroffen und neue Freundschaften geschlossen. Auch die Exkursionen und kulturellen Aktivitäten waren sehr interessant. Wir haben unter anderem den Elbauenpark, die Universität und Magdeburg bei einer Stadtführung kennengelernt und einen Ausflug nach Berlin gemacht. Besonders die Stadtführung und der Besuch in Berlin haben mir geholfen, mehr über die deutsche Geschichte und Kultur zu erfahren. Der Uni-Tag hat mir außerdem einen interessanten Einblick in das universitäre Leben in Deutschland gegeben. In meiner Freizeit habe ich gemeinsam mit meinen Kurskolleginnen und Kurskollegen Erfurt, Weimar und Quedlinburg besucht. Wir haben zusammen gegessen, sind an der Elbe spazieren gegangen und haben Zeit in den Parks verbracht. Dadurch konnten wir uns besser kennenlernen und auch außerhalb des Unterrichts Deutsch miteinander sprechen. Insgesamt bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung. Der Aufenthalt hat mir nicht nur geholfen, mein Deutsch zu verbessern, sondern auch mein Selbstvertrauen und meine Selbstständigkeit gestärkt. Ich habe gelernt, mich in einer neuen Umgebung sicherer zu bewegen, neue Menschen kennenzulernen und offen auf andere Kulturen zuzugehen. Diese Erfahrungen haben mich persönlich bereichert und werden mir in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank an das gesamte WBS-Team für die schöne Zeit, die Unterstützung und die vielen wertvollen Erfahrungen während meines Aufenthalts.
Abschlussbericht 2026 – C1: Uni-Deutsch in der Otto-Stadt von Mykyta aus der Ukraine:
Rückblick auf meinen vierwöchigen Aufenthalt in Magdeburg
Wie Federico Fellini einmal sagte: „Eine andere Sprache ist eine andere Sicht auf das Leben.“ Dieser Gedanke passt für mich besonders gut zu meinem vierwöchigen DAAD-Sprachkurs in Magdeburg. Ich bin nach Magdeburg gekommen, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig Deutschland und seine Kultur besser kennenzulernen. Die Stadt selbst hat mich schon lange interessiert, da ich bereits als Kind von Otto-von-Guericke und dem Magdeburger Recht gehört hatte. Deshalb wollte ich Magdeburg nicht nur aus Büchern kennen, sondern die Stadt selbst erleben. Besondere Erwartungen hatte ich vor meiner Reise jedoch nicht, denn ich wollte offen bleiben und mich von den neuen Erfahrungen überraschen lassen. Wenn ich meinen Aufenthalt mit zwei Wörtern beschreiben müsste, wären es bunt und bereichernd. Bunt war diese Zeit, weil fast jeder Tag anders und voller neuer Eindrücke war. Neben dem intensiven Sprachunterricht unternahmen wir zahlreiche Ausflüge und Reisen nach Berlin, Leipzig und Braunschweig. Gleichzeitig war der Aufenthalt besonders bereichernd, weil ich mit Stipendiatinnen und Stipendiaten aus vielen verschiedenen Ländern zusammen war. Durch unsere Gespräche erfuhr ich viel über ihre Heimatländer, Traditionen und Lebensweisen. Dadurch wurde mir bewusst, wie unterschiedlich unsere Erfahrungen sein können und wie viel man voneinander lernen kann. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Exkursion nach Berlin. Das Besondere daran war, dass wir nicht einfach nur Sehenswürdigkeiten besichtigten, sondern selbst Präsentationen über verschiedene Teile der Stadt vorbereiteten. Dadurch habe ich Berlin auf eine viel aktivere Weise kennengelernt. So weiß ich heute zum Beispiel, dass sich das Restaurant im Berliner Fernsehturm auf der vierten Etage befindet und sich innerhalb von 30 Minuten einmal um die eigene Achse dreht. Natürlich gab es auch Herausforderungen. Besonders schwierig war es für mich, ruhig zu bleiben, wenn die Deutsche Bahn wieder einmal Verspätung hatte. Im Laufe der Zeit habe ich jedoch gelernt, solche Situationen mit mehr Geduld und Humor zu nehmen. Eine der wichtigsten Begegnungen hatte ich mit meinem marokkanischen Freund Othmane. Er hat mir nicht nur viel über seine Kultur erzählt, sondern mir auch zwei Dinge gezeigt, die ich aus diesen vier Wochen ganz sicher mitnehmen werde: Minztee zu trinken und Weichkäse mit Honig zu essen. Wenn ich heute auf die vergangenen vier Wochen zurückblicke, nehme ich nicht nur bessere Deutschkenntnisse mit, sondern auch neue Freundschaften, kulturelle Eindrücke und viele unvergessliche Erinnerungen. Vier Wochen sind schnell vergangen, aber sie haben mir gezeigt, dass Sprachenlernen viel mehr bedeutet, als nur neue Wörter und Grammatik zu lernen. Es bedeutet, neue Menschen, Kulturen und Sichtweisen kennenzulernen.
